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Vakuumverpackung

Anbau & Verarbeitung

Einfach erklärt

Vakuumverpackung entfernt die Luft aus der Tüte vor dem Versiegeln, verlangsamt die Oxidation und verlängert die Haltbarkeit von Rohkaffee. In Kombination mit hermetischen Innenbeuteln ist es eines der effektivsten Mittel, um die Qualität von Rohkaffee während der Lagerung und des Transports zu erhalten.

Was ist Vakuumverpackung bei Rohkaffee?

Vakuumverpackung entfernt Luft aus einem versiegelten Behälter oder Beutel, bevor er verschlossen wird, und reduziert so den verfügbaren Sauerstoff, der mit dem Kaffee reagieren könnte. Sie wird verwendet, um die Lagerdauer zu verlängern und die Frische zu erhalten – besonders bei hochwertigen Mikro-Lots oder Kaffees, die über längere Zeit gelagert werden.

Sauerstoff ist einer der Hauptfaktoren für Qualitätsverlust sowohl bei Rohkaffee als auch bei geröstetem Kaffee. Durch das Entfernen aus der Verpackungsumgebung verlangsamt die Vakuumverpackung die Oxidation erheblich, hemmt Insektenaktivität und reduziert den Feuchtigkeitsaustausch. Der Kaffee ist effektiv von der Umgebung isoliert, bis die Versiegelung geöffnet wird.

Vakuumverpackter Rohkaffee wird typischerweise in mehrschichtigen Folienbeuteln oder starren Behältern versiegelt. Der Haltbarkeitsvorteil gegenüber Standard-GrainPro- oder Juteverpackungen ist bei Lagerzeiten von mehr als sechs Monaten deutlich – weshalb dies besonders bei Importeuren üblich ist, die Spezialitäten-Mikro-Lots vor dem Verkauf lagern, oder bei kleinen Sendungen per Luftfracht, bei denen die Frische während des Transports wichtig ist.