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Varietät

Sorten & Genetik

Einfach erklärt

Varietät ist die spezifische Art der Kaffeepflanze – Geisha, Bourbon, Caturra, SL28 und so weiter. Es ist wie die Rebsorte beim Wein: Die Varietät gibt Hinweise auf das Geschmacksprofil, aber sie wirkt zusammen mit dem Anbauort und der Verarbeitung, um die endgültige Tasse zu erzeugen.

Was bedeutet Sorte im Kaffee?

Im Kaffee bezieht sich Sorte auf die botanische Sorte oder den Kultivar des Kaffeebaums – die spezifische genetische Population, aus der ein bestimmter Kaffee stammt. Geisha, Caturra, SL28, Bourbon und Typica sind alle Sorten.

Streng genommen ist der technisch korrekte Begriff Kultivar (eine vom Menschen ausgewählte Sorte), während Sorte genauer eine natürlich vorkommende botanische Unterteilung bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem Weinbau, wo ein sortenreiner Wein aus einer einzigen Rebsorte hergestellt wird. Kaffee hat diese Verwendung übernommen, und obwohl Kultivar botanisch genauer ist, verwendet die Branche Sorte.

Das Verständnis von Sorte ist wichtig, weil verschiedene Sorten unterschiedliche Geschmacksmerkmale zeigen – besonders in großer Höhe unter optimalen Bedingungen. Aber die Sorte allein bestimmt nicht die Qualität der Tasse. Anbaubedingungen, Verarbeitung und Farmmanagement wirken zusammen mit der Genetik, um das Endergebnis in der Tasse zu erzeugen. Ein Typica auf 800 m. ü. NN, schlecht verarbeitet, wird von einem Catimor auf 1.800 m. ü. NN, sorgfältig bewirtschaftet, übertroffen. Die Sorte legt ein Potenzial fest; alles andere entscheidet, ob es realisiert wird.