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Crash und Flick

Rösten

Einfach erklärt

Crash and Flick ist, wenn deine RoR (Rate of Rise) steil abfällt und dann um den First Crack herum wieder ansteigt. Das wird beim Heimrösten viel diskutiert – die meisten sind sich einig, dass eine gleichmäßige RoR durch den First Crack besser ist, aber ein leichter Crash-and-Flick ruiniert den Röstvorgang nicht unbedingt.

Was ist Crash and Flick bei der Kaffeeröstung?

Crash and Flick beschreibt ein Rate of Rise (RoR)-Muster bei oder um den First Crack, bei dem der RoR stark abfällt (der „Crash“), bevor er wieder ansteigt (der „Flick“). Es ist eines der meistdiskutierten RoR-Muster in Heimröstforen und ein häufiger Punkt der Verwirrung und Debatte darüber, was es für die Tassenqualität bedeutet.

Der Crash tritt auf, wenn die Bohnenmasse beim First Crack die endotherme-zu-exothermen Übergang durchläuft, während die Hitzezufuhr zuvor zu stark zurückgenommen wurde – der RoR fällt steil ab. Der Flick ist der anschließende exotherme Ausbruch, wenn die First Crack-Reaktionen Energie freisetzen und den RoR kurzzeitig wieder ansteigen lassen. Die resultierende RoR-Kurve sieht um das First Crack-Ereignis herum wie ein scharfes V aus.

Ob Crash and Flick die Tassenqualität tatsächlich beeinträchtigt, ist umstritten. Einige Röster argumentieren, dass ein sanft abfallender RoR durch den First Crack sauberere, besser entwickelte Ergebnisse liefert. Andere finden, dass milde Crash-and-Flick-Muster kaum Auswirkungen auf die Tasse haben, wenn die Gesamtentwicklungszeit und Endtemperatur passen. Die praktischste Empfehlung lautet meist: Strebe einen sanft abfallenden RoR an, der den First Crack ohne starke Abstürze oder Spitzen durchläuft, und betrachte Crash and Flick als Signal, das Wärmemanagement im Vor-Crack-Fenster zu verfeinern, statt als eindeutigen Qualitätsindikator.