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Samen

Anbau & Verarbeitung

Einfach erklärt

Die Kaffeebohne ist technisch gesehen ein Samen – der innere Teil der Kaffeekirsche, der nach der Verarbeitung und Röstung zum Kaffee wird, den du aufbrühst.

Was ist der Samen im Kaffee?

Botanisch gesehen ist die Kaffeebohne ein Samen – der reproduktive Embryo der Kaffeepflanze, der in der Frucht (der Kaffeekirsche) enthalten ist. Was wir „Bohne“ nennen, ist technisch gesehen der Samen einer Steinfrucht: die innerste Struktur der Kirsche, geschützt von Silberhaut, Pergament, Schleimschicht, Fruchtfleisch und äußerer Haut.

Eine normale Kaffeekirsche enthält zwei Samen, die sich mit ihren flachen Seiten aneinanderlegen – deshalb haben die meisten Kaffeebohnen diese charakteristische flache Seite. Wenn nur ein Samen sich entwickelt und der andere nicht entsteht, wächst der einzelne Samen runder und voller, ohne die Einschränkung eines Zwillings: das ist ein Peaberry.

Das Verständnis der Samenstruktur ist wichtig für die Verarbeitung: Jede Phase der Nachernte – Entpulpen, Fermentieren, Waschen, Trocknen, Schälen – entfernt systematisch die Schichten um den Samen, um ihn in seinem grünen Zustand freizulegen, stabil und bereit für Export und Röstung. Die Qualität dieses Samens – seine Dichte, sein Feuchtigkeitsgehalt und seine Zellstruktur – ist das Ergebnis aller Einflüsse während der Wachstumsperiode der Pflanze und das Rohmaterial, aus dem letztlich alle Röst- und Brühqualität entsteht.