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Trocknungsphase

Rösten

Einfach erklärt

Die Trocknungsphase ist der Beginn des Röstvorgangs, in dem die grünen Bohnen langsam ihre Feuchtigkeit verlieren. Visuell passiert nichts Dramatisches – die Bohnen wechseln nur von grün zu gelb – aber sie legt die Grundlage für alles, was danach kommt. Wenn man sie richtig hinbekommt, hat der Rest des Röstvorgangs eine gute Basis.

Was ist die Trocknungsphase bei der Kaffeeröstung?

Die Trocknungsphase ist die erste Stufe des Röstens – der Zeitraum, in dem die Restfeuchtigkeit in der grünen Bohne (typischerweise 10–12 %) zu verdampfen beginnt. Optisch verändern sich die Bohnen von grün zu gelb; aromatisch geht es von grasig und pflanzlich zu etwas Süßerem, fast wie Heu. Es passiert noch nichts Dramatisches.

Die Maillard-Reaktion und Karamellisierung haben noch nicht eingesetzt, aber die Trocknungsphase ist eine wichtige Vorbereitung für das, was folgt. Sie bereitet die Bohne auf die reaktiveren Phasen vor – wenn sie zu schnell durchlaufen wird (zu viel frühe Hitze), kann die Oberfläche ungleichmäßig werden; ist sie zu langsam und zieht sich zu sehr hin, verliert der Röstvorgang an Schwung, bevor genug Energie aufgebaut wurde, um die Entwicklung richtig zu tragen.

Wenn du ein Röstprofil erstellst oder überprüfst, achte darauf, wie lange du in der Trocknungsphase bleibst und bei welchen Temperaturen. Probleme zeigen sich hier nicht immer offensichtlich, treten aber oft als Inkonsistenzen später im Verlauf auf – eine Entwicklungsphase, die nie ganz dort landet, wo du sie erwartet hast.