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Kaffeebeerenbohrer (CBB)

Anbau & Verarbeitung

Einfach erklärt

Der Kaffeebeerenbohrer ist ein winziger schwarzer Käfer, der sich in Kaffeekirschen bohrt und Eier direkt in die Bohne legt. Die Larven fressen die Bohne von innen, was Qualität und Ertrag beeinträchtigt. Er ist eines der am weitesten verbreiteten und kostspieligsten Schädlingsprobleme in der Kaffeewelt.

Was ist der Coffee Berry Borer?

Der Coffee Berry Borer - Hypothenemus hampei, auf Spanisch als broca bekannt - ist ein winziger schwarzer Käfer und einer der wirtschaftlich schädlichsten landwirtschaftlichen Schädlinge weltweit. Das erwachsene Weibchen bohrt sich in eine Kaffeekirsche und legt Eier in die Bohne. Die Larven ernähren sich vom Endosperm und zerstören den Samen von innen heraus.

Der CBB ist in nahezu jedem wichtigen Kaffeeanbauland verbreitet und verursacht schätzungsweise jährlich Ernteverluste in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar. Befallene Bohnen zeigen sichtbare Eintrittslöcher im Rohkaffee, und selbst teilweise beschädigte Bohnen tragen hohle oder fermentierte Fehlnoten in der Tasse bei.

Die Bekämpfung kombiniert zügige Ernte (um Eintrittsmöglichkeiten zu begrenzen), alkoholbasierte Lockfallen, biologische Kontrollen mit dem Pilz Beauveria bassiana und bei Bedarf den Einsatz von Pestiziden. Auch die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist wichtig – je schneller die Kirsche nach der Ernte verarbeitet wird, desto weniger Zeit haben die Larven, weiteren Schaden in der Bohne anzurichten.