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Acaiá

Sorten & Genetik

Einfach erklärt

Acaiá ist eine Kaffeesorte, die hauptsächlich in Brasilien angebaut wird. Sie stammt von zwei älteren Sorten ab – Bourbon und Typica – und wurde von brasilianischen Agrarforschern entwickelt, um zuverlässige, ertragreiche Ernten zu erzielen. Die Bohnen sind größer als der Durchschnitt und ergeben meist eine sanfte, ausgewogene Tasse.

Was ist die Acaiá Kaffee-Sorte?

Acaiá ist eine brasilianische Kaffeesorte, die aus dem Mundo Novo Genmaterial entwickelt wurde – selbst eine natürliche Kreuzung zwischen Typica (in Brasilien Sumatra genannt) und Bourbon – und vom Instituto Agronômico de Campinas (IAC) im Bundesstaat São Paulo ab Mitte des 20. Jahrhunderts selektiert wurde.

Die Sorte ist bekannt für große Bohnen, gleichbleibende Erträge und verlässliche Tassenqualität – typischerweise ein ausgewogener Körper und moderate Säure. Sie eignet sich für Anbaubedingungen in niedrigeren Lagen und zeigt gute Leistungen in den wichtigsten Kaffeeanbauregionen Brasiliens.

Acaiá ist hauptsächlich eine kommerzielle Sorte. Sie tritt normalerweise nicht als Hauptakteur eines Specialty Single-Origin Lots auf, ist aber Teil der produktiven Infrastruktur, die Brasiliens Position als weltweit größten Kaffeeproduzenten unterstützt.