Glossar > Anbau & Verarbeitung > Floater

Floater

Anbau & Verarbeitung

Einfach erklärt

Ein Floater ist eine Kaffeebohne, die im Wasser schwimmt, weil sie unterentwickelt oder innen hohl ist. Produzenten trennen sie während der Verarbeitung, indem sie die Oberfläche der Flotationstanks abschöpfen. Wenn sie in die Röstung gelangen, wirst du wahrscheinlich grasige oder papierartige Noten in der Tasse bemerken.

Was ist ein Floater im Rohkaffee?

Ein Floater ist eine fehlerhafte Kaffeebohne mit ungewöhnlich niedriger Dichte – sie schwimmt an der Oberfläche, wenn man sie ins Wasser legt. Diese niedrige Dichte zeigt, dass die Bohne hohl, unterentwickelt oder beschädigt ist und nicht die Zellmasse eines richtig geformten Samens besitzt.

Das Flotation-Verfahren ist einer der einfachsten und effektivsten Qualitätssicherungsschritte bei der Verarbeitung. Beim Kirschen-Eingang oder nach dem Entpulpen lässt das Einlegen der Bohnen ins Wasser die Floater an die Oberfläche steigen, wo sie abgeschöpft werden können, bevor sie in die Fermentierung oder Trocknung gelangen. Gut entwickelte Bohnen sinken; Floater steigen auf. Es dauert nur wenige Minuten und entfernt eine bedeutende Fehlerquelle von Anfang an.

Floater entstehen typischerweise durch Schäden durch den Coffee Berry Borer, zu früh geerntete unterentwickelte Kirschen, Frost oder Krankheiten. Im Röster bleiben sie blass – effektiv Quakers – und tragen grasige, papierartige oder hohle Noten zur Tasse bei. Wenn sie die Verarbeitung und Sortierung überstehen, sind sie ein echtes Qualitätsproblem.