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Makler

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Einfach erklärt

Ein Kaffeehändler vermittelt zwischen Käufern und Verkäufern, ohne den Kaffee selbst zu besitzen. Er verdient eine Provision für die Vermittlung, anstatt wie ein Händler zu kaufen und weiterzuverkaufen.

Was ist ein Kaffee-Broker?

Ein Kaffee-Broker ist ein Vermittler, der Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern von Rohkaffee erleichtert, ohne dabei unbedingt Eigentümer des Kaffees zu werden. Im Gegensatz zu einem Händler, der kauft und dann weiterverkauft, agiert ein Broker als Agent – er verbindet einen Röster, der nach einem bestimmten Kaffee sucht, mit einem Importeur oder Exporteur, der diesen hat, und verdient eine Provision an der Transaktion statt einer Marge auf die Ware.

In der Praxis ist die Unterscheidung zwischen Broker, Händler und Importeur oft verschwommen. Einige Unternehmen, die als Broker bezeichnet werden, übernehmen tatsächlich das Eigentum am Kaffee; andere, die als Importeure gelten, handeln bei bestimmten Transaktionen als Broker. Das entscheidende Merkmal ist die Agenturbeziehung: Der Wert eines Brokers liegt in seinem Netzwerk und Marktkenntnis, nicht in seinem Lagerbestand.

Für Röster kann die Zusammenarbeit mit einem Broker Zugang zu Kaffees oder Anbauregionen bieten, die ihr üblicher Importeur nicht führt – ein Broker mit starken Beziehungen zu bestimmten Anbauregionen kann auf Anfrage bestimmte Mikrolots beschaffen. Der Nachteil ist, dass Transaktionen über Broker oft weniger direkte Beziehungen zur Lieferkette und weniger pädagogische Unterstützung bieten, wie sie ein guter Spezialitätenimporteur leistet. Broker sind im höhervolumigen Handel häufiger anzutreffen als im Mikrolot-Spezialitätenmarkt, wo die Beziehungen zwischen Importeur und Röster meist direkter sind.