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Koffein

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Einfach erklärt

Koffein ist das, was Kaffee wach hält. Arabica enthält weniger davon als Robusta, und entkoffeinierter Kaffee enthält immer noch eine kleine Menge.

Was ist Koffein im Kaffee?

Koffein ist ein natürlich vorkommendes Alkaloid in Kaffeebohnen, das für die anregende Wirkung verantwortlich ist, die Kaffee zur weltweit am meisten konsumierten psychoaktiven Substanz macht. Es wirkt, indem es Adenosinrezeptoren im Gehirn blockiert – Adenosin ist die Verbindung, die sich im Laufe des Tages ansammelt und Schläfrigkeit fördert. Durch das Blockieren dieser Rezeptoren hält Koffein dich wach und aufmerksam.

Der Koffeingehalt variiert stark je nach Art und Zubereitung. Arabica-Bohnen enthalten typischerweise 1,2-1,5 % Koffein bezogen auf das Trockengewicht; Robusta enthält etwa doppelt so viel mit 2-2,7 %. Das ist einer der Gründe, warum Robusta eine intensivere, herbere Tasse ergibt – der höhere Koffeingehalt trägt direkt zur Bitterkeit bei. Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat der Röstgrad einen relativ geringen Einfluss auf den Koffeingehalt – eine dunkle und eine helle Röstung derselben Rohkaffee-Sorte enthalten in etwa ähnliche Koffeinmengen bezogen auf das Gewicht, wobei sich durch die Dichteänderung beim Rösten der Vergleich nach Volumen oder Löffel komplizierter gestaltet.

Für Rohkaffee-Käufer, die entkoffeinierten Kaffee beziehen, ist die Methode der Koffeinentfernung wichtig – die verschiedenen Entkoffeinierungsverfahren (Swiss Water, CO₂, Methylene Chloride, Ethylacetat, Zuckerrohr) entfernen Koffein mit unterschiedlicher Effizienz, wobei gesetzliche Vorgaben in der Regel eine Entfernung von 97 % oder mehr verlangen, damit ein Kaffee als entkoffeiniert gekennzeichnet werden darf.