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Maragogype

Sorten & Genetik

Einfach erklärt

Maragogype ist eine riesige Typica-Mutation aus Brasilien, bekannt als die Elefantenbohne wegen ihrer dramatisch übergroßen Samen. Sie wird in ganz Lateinamerika angebaut, geschätzt als Kuriosität und gelegentlich für ihren besonderen Tassencharakter.

Was ist die Maragogype Kaffee-Sorte?

Maragogype ist eine natürliche Mutation von Typica, die Ende des 19. Jahrhunderts in Maragogipe, Bahia, Brasilien, entdeckt wurde. Sie ist bemerkenswert für ihre extrem große Pflanzenhöhe, übergroße Blätter und die außergewöhnlich großen Bohnen und Kirschen, die sie produziert – der Spitzname „Elefantenbohne“ beschreibt sie treffend.

Die Bohnen sind so groß, dass sie beim Rösten besondere Aufmerksamkeit benötigen: Ihre Masse bedeutet, dass sie Wärme langsamer übertragen als Standardbohnen und sich ungleichmäßig entwickeln können, wenn sie wie alle anderen im Trommelröster behandelt werden. Die Tassenqualität ist sauber und mild – moderate Säure und Körper – obwohl Maragogype eher wegen ihrer Neuartigkeit als wegen außergewöhnlicher Geschmacksvielfalt geschätzt wird.

Mit geringem Ertrag und Anfälligkeit für Krankheiten findet man sie in verstreuten Pflanzungen in Brasilien, Mexiko, Guatemala und Nicaragua. Ihre kommerzielle Bedeutung liegt heute hauptsächlich als Elternsorte bei Maracaturra und Maracatu sowie als seltene Kuriosität für Spezialröster, die gerne etwas wirklich Ungewöhnliches anbieten. Wenn du jemals eine Tüte geöffnet hast und dich gefragt hast, warum die Bohnen doppelt so groß aussehen wie normal, steckt Maragogype-Genetik dahinter.