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Arabica

Sorten & Genetik

Einfach erklärt

Arabica ist die Hauptsorte, die im Specialty Coffee verwendet wird – verantwortlich für etwa 65 % der weltweiten Kaffeeproduktion und für all die Komplexität und Nuancen, die Specialty-Käufer suchen.

Was ist Coffea arabica?

Coffea arabica ist eine der beiden hauptsächlich kommerziell angebauten Kaffeespezies – die andere ist Coffea canephora (Robusta). Sie macht etwa 60–70 % der weltweiten Kaffeeproduktion aus und ist die dominierende Spezies im Specialty Coffee.

Arabica stammt aus den Hochlandwäldern Äthiopiens und des Südsudans, wo sie noch wild wächst. Es ist eine tetraploide Spezies – mit vier Chromosomensätzen – was ihr eine breitere genetische Basis für die Geschmacksentwicklung als der diploide Robusta verleiht. Sie gedeiht in Höhenlagen, typischerweise zwischen 1.000 und 2.500 Metern über dem Meeresspiegel, bei Temperaturen von 15–24 °C.

Im Geschmack erzeugt Arabica in der Regel eine höhere Säure, größere aromatische Komplexität und nuanciertere Aromen als Robusta. Der Koffeingehalt liegt typischerweise bei 1,2–1,5 % des Trockengewichts, verglichen mit 2–2,7 % bei Robusta. Die Spezies umfasst Hunderte von Kultivaren – Typica, Bourbon, Geisha, SL28 und viele mehr – die alle durch Jahrhunderte der Selektion, Migration und Züchtung geprägt sind. Das Verständnis von Arabica auf Speziesebene ist die Grundlage, um die Vielfalt in jedem Specialty Rohkaffee-Katalog zu verstehen.