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Kaffeearnte

Anbau & Verarbeitung

Einfach erklärt

Die Ernte ist der Zeitpunkt, an dem Kaffeekirschen vom Baum gepflückt werden. Die beste Qualität entsteht durch selektives Pflücken von Hand – dabei kehren die Arbeiter mehrfach zum selben Baum zurück und nehmen nur reife Kirschen. Das ist langsamer und teurer als das Abstreifen eines Zweigs, macht aber einen großen Unterschied für das, was letztlich in der Tüte landet.

Was ist die Kaffeeernte?

Die Ernte ist der jährliche Prozess des Pflückens reifer Kaffeekirschen von den Bäumen. Sie gehört zu den arbeitsintensivsten Produktionsphasen und hat einen direkteren Einfluss auf die Qualität als fast alles andere – denn der Reifegrad der Kirsche bei der Ernte bestimmt alles, was danach folgt.

Drei Hauptmethoden: selektives Pflücken von Hand (wiederholtes Zurückkehren zu denselben Bäumen, während die Kirschen nach und nach reifen – die qualitätsorientierteste Methode), Strippflücken (das Entfernen aller Früchte eines Zweigs auf einmal, schneller, aber mit gemischtem Reifegrad) und maschinelle Ernte (in Brasilien im großen Stil eingesetzt, effizient, aber mit denselben Kompromissen beim gemischten Reifegrad wie beim Strippflücken).

Der Unterschied zeigt sich in der Tasse. Ein Lot, das aus selektiv gepflückten, vollreifen Kirschen besteht, startet seinen Verarbeitungsweg mit einem enormen Vorteil. Die Qualität des grünen Kaffees kann später noch beeinflusst werden, aber sie lässt sich nicht vollständig wiederherstellen, wenn unreife oder überreife Kirschen ins System gelangen.