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Kleinbauer
Nachhaltigkeit & Ethik
Einfach erklärt
Ein Kleinbauer ist ein Kleinbauern-Kaffeebauer. Der Großteil des weltweiten Kaffees – und der meisten Specialty Coffee – wird von Kleinbauern angebaut, nicht von großen Plantagen.
Was ist ein Kleinbauer in der Kaffeeproduktion?
Ein Kleinbauer ist ein Kleinlandwirt, der eine begrenzte Fläche bewirtschaftet – im Kaffeeanbau wird dies typischerweise als eine Farm von weniger als 5 Hektar definiert, wobei die Grenze je nach Region und Organisation variiert. Die Mehrheit des weltweiten Kaffees wird von Kleinbauern angebaut: Schätzungsweise 12,5 Millionen Kleinbauernfamilien produzieren rund 80 % des globalen Kaffeeangebots.
Die Kleinbauerproduktion ist vor allem in Ostafrika, Teilen Südostasiens und in ganz Lateinamerika dominant. In Kenia und Äthiopien arbeitet der typische Kaffeebauer beispielsweise auf weniger als einem halben Hektar und liefert Kirschen an eine zentralisierte Waschstation oder Genossenschaft, anstatt sie zu Hause zu verarbeiten. In Kolumbien machen Kleinbauern – oft als caficultores bezeichnet – die überwiegende Mehrheit der Produzenten aus, obwohl die Farmgrößen variieren.
Das Kleinbauermodell schafft sowohl die Stärke als auch die Verwundbarkeit der Specialty Coffee Lieferkette. Kleinbauern produzieren gemeinsam den Großteil des weltweit hochwertigsten Kaffees, aber ihre geringe Größe begrenzt die individuelle Verhandlungsmacht, den Zugang zu Krediten und die Fähigkeit, in Qualitätsinfrastruktur zu investieren. Genossenschaften, Waschstationen und Direkthandel-Beziehungen sind Mechanismen, die helfen, die Produktion der Kleinbauern zu bündeln und die Wirtschaftlichkeit für einzelne Bauern zu verbessern – weshalb es wichtig ist zu verstehen, wer tatsächlich deinen Kaffee anbaut.
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